Wahlprogramm zu den kommunalen Wahlen 2025 der Linken im HSK
Unser Ziel: Ein sozialer, ökologischer und demokratischer Hochsauerlandkreis für alle!
Wir stehen für eine Stadt und einen Kreis, wo niemand zurückgelassen wird. Für eine Politik, die nicht von oben entscheidet, sondern gemeinsam mit den Menschen. Für eine Stadt, die solidarisch, gerecht und zukunftsfähig ist.
Bezahlbar wohnen – Stadt für alle
Wohnen darf kein Luxus sein. Wir fordern eine kommunale und soziale Wohnungsbauoffensive, die dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schafft – durch eine städtische Wohnungsbaugesellschaft und die Aktivierung von Leerstand. Die Stadt muss Grundstücke nur noch in Erbpacht vergeben und dabei soziale und ökologische Kriterien zur Bedingung machen. Wir wollen Mieterschutz stärken, Milieuschutzsatzungen einführen und Spekulation mit Wohnraum verhindern. Stadtentwicklung muss gemeinwohlorientiert, ökologisch und partizipativ sein – mit echter Bürger:innenbeteiligung
Mobilität ohne Limit – ökologisch, barrierefrei, kostenlos
Mobilität ist ein Grundrecht. Deshalb fordern wir einen kostenlosen und gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr für alle – besonders für Menschen mit geringem Einkommen, Schüler:innen und Senior:innen. Der ÖPNV muss auch in den Ortsteilen zuverlässig und häufig fahren. Wir wollen Brilon Fahrradfreundlichkeit ausbauen: mit sicheren Radwegen, Fahrradstraßen und Abstellanlagen. In Wohngebieten setzen wir auf Tempo 30 und mehr Raum für Fußgänger:innen. Unsere Vision: eine Stadt, in der Mensch statt Auto im Mittelpunkt steht.
Schule ist Zukunft – gebührenfrei, inklusiv, modern
Wir fordern eine Sanierungsoffensive für alle Schulen, moderne Ausstattung und barrierefreie Gebäude. Bildung darf nicht vom Geldbeutel abhängen: Wir wollen kostenfreie Bildung von der Kita bis zum Berufskolleg, inklusive Lernmittel und Nachhilfeangebote. Schulen brauchen mehr Personal: Schulsozialarbeit, Inklusionshelfer:innen und kleinere Klassen. Der Ganztag muss ausgebaut werden – aber kindgerecht, mit Raum für Kultur, Sport und Mitbestimmung.
Vielfalt als Stärke
Gegen Queerfeindlichkeit, Rassismus, Ableismus, Sexismus und jegliche Form von Diskriminierung.
Safe Spaces für diskriminierte Gruppenschaffen: geschützte Räume in Jugendzentren, Kulturprojekten und der offenen Jugendarbeit.
Sichtbarkeit stärken: Unterstützung von CSDs, inklusiven Kulturveranstaltungen, Zusammenarbeit mit Vereinen
Antidiskriminierungsarbeit ausbauen: Schulungen für Verwaltung, Schulen und Polizei; Anlaufstellen für Betroffene von diskriminierender Gewalt.
Bildung in Schulen aufwerten: Aufklärung über Vielfalt, Schutz vor Mobbing und Förderung von Akzeptanz.
